Eigentlich sollte der Beitrag „Vogelkundliche Führung im strömenden Regen“ heißen, aber wer würde das dann lesen ... Was schade wäre, weil die Führung der „Vogelzivis“ (= Bundesfreiwilligendienende des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) das wirklich sehr sympathisch und engagiert machen, auch wenn von den ursprünglich 18 Teilnehmer:innen nach der ersten kalten Dusche nur noch 5 übrig bleiben.Verstehe ich als Frostbeule vom Dienst nur zu gut. Aber irgendwie hat mich die spannende Atmosphäre (kommt der Guss oder zieht er vorbei, hält die Jacke oder triefe ich gleich ...) motiviert gehalten.In den kurzen Duschpausen konnte man vom Westend die Seehundbänke von Langeoog sehen. Samt vom Wetter sichtlich unbeeindruckten Seehunden.Erstaunlich beeindruckt vom Wetter waren hingegen die Vögel, die sich wohl irgendwo klug untergestellt hatten. Zumindest waren sie mehrheitlich nicht für uns anzutreffen. Ornithologisches Highlight daher dieser sehr mit löffeln beschäftigte Löffler (3. v. l.). Nicht ganz so selten aber dennoch immer schön zu treffen: ein Austernfischer. Deren Schnäbel können je nach Sozialisierung (!) drei unterschiedliche Esswerkzeugformen annehmen. Wenn sie in einer „wir kloppen auf die Muschel bis sie bricht“-Familie aufwachsen, sieht ihr Schnabel eher aus wie ein Hämmerchen, wenn Mama und Papa lieber meisseln oder pinzettieren, gehts in diese Richtung. Cool, oder?Nordseeschönheit in Duschpause.Nordseeschönheit sehr kurz vor Duschpausenende.Wenige Vögel und viel Dusche hin oder her, Natur macht Spaß. Aber nein, die Regenjacke hat nicht gehalten. Die heiße Schoki mit Rum musste regeln.
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